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Satyrian: Eternitas
Lion Music (2006) www.lionmusic.com
Mit ‚Eternitas’ bekommen wir einen rasanten Opener einer ambitionierten Gothic Rock-Band geboten. Die deutsch-finnische Co-Produktion bietet alles, was man von einem Dark Wave-Newcomer auch erwarten darf: atmosphärische Songs, mit Folkelementen schön verpackt. Darüber hinaus kommen immerhin vier stimmgewaltige Sänger/Innen zum Einsatz, die zum einen Opernhaft, zum anderen mit tiefen Growls zuckersüße Stimmungen erzeugen können. Beim nachfolgenden ‚Invictus’ überzeugen die charakteristischen Stimmen von Kemi Vita und Judith Stüber. Wer auf abwechslungsreiche Kompositionen mit leichter Mittelalterattitüde abfährt, sollte sich die Band vormerken. Eine Verschmelzung solcher Acts wie Sisters Of Mercy, Lacrimosa oder auch Crematory kommt wohl am ehesten einer Beschreibung nahe. Da die einzelnen Bandmitglieder schon bei anderen Gruppen Erfahrung sammeln konnten, weiß man songschreiberisch durchaus zu gefallen. Mit ‚The Dark Gift’ setzt man auf düstere Elemente, die eine gewisse Melancholie aufkommen lassen. Als Gegenpol kommt bei ‚Bridges Of Death’ eine etwas spielerische Seite zum Vorschein, bei der auch Blackmores Night-Einflüsse zum Tragen kommen (und damit fast aus dem Rahmen fallen). Ruhige und schon fast besinnliche Momente werden bei ‚The Hunted’ großgeschrieben. Als Rausschmeißer gibt es mit ‚Ewigkeit’ noch eine stimmungsvolle Ballade, die gänzlich mit Pianosound untermalt wurde, Gänsehautfaktor 100. Gefühlvolle Melodien und eingängige Refrains bilden das Rückgrad dieser interessanten Scheibe. www.satyrian.com

9 von 13 Augen

Stefan Belik

www.brighteyes.de


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